Vibrationsarme Führungsgriffe
Von der Idee bis zur Serienreife
Die besondere Anforderung an vorlaufende Vibrationsplatten: möglichst geringe Hand-Arm-Vibrationen bei einer präzise kontrollierbaren Führung der Maschine. Bei der Konstruktion der neuen Modelle CF 2 und CF 3 steckte Weber MT hohen Entwicklungsaufwand in die Optimierung der Führungsgriffe. Mit Erfolg, wie die nun serienreifen Vibrationsplatten beweisen.
Hochwertige und komfortabel anzuwendende Maschinen sollten nur geringe Hand-Arm-Vibrationen zulassen. Bei der Entwicklung müssen jedoch auch andere Parameter berücksichtigt werden. Schließlich sollen sich die Vibrationsplatten weiterhin gut führen lassen.
Die Fertigungskosten spielen ebenfalls eine Rolle: Später im Verkauf ist auch der Preis ein Entscheidungskriterium.
Testen, testen, testen
In dem konkreten Fall der neuen vorlaufenden Vibrationsplatten hat die Entwicklungsarbeit fast 18 Monate gedauert. Die Weber MT Konstruktions-Abteilung arbeitete dazu unter Hochdruck, mit hochtechnisierten Computer-Programmen.
Erste Ideen für den vibrationsarmen Führungsgriff scheiterten an der Haltbarkeit der Bauteile, andere brachten nicht die erhofften niedrigen Hand-Arm-Vibrationen. Immer wieder wurden die verschiedenen Varianten an Prototypen und unter realen Bedingungen getestet und gemessen.
Dann endlich die erhoffte Lösung, die heute in der Serienfertigung umgesetzt wird: Die Führungsstange wird vom eigentlichen Handgriff entkoppelt. Das heißt, beide Bauteile sind nur elastisch miteinander verbunden. Die Griffe sind mit Gummi ummantelt und über einen kleinen Faltenbalg in einer Kunststoffschale gelagert.
Das Ergebnis entspricht den geforderten Anforderungen: geringe Hand-Arm-Vibrationen bei einer gleichzeitig guten Maschinenkontrolle.
Allein dieser Aspekt verbessert die aktuelle Generation vorlaufender Vibrationsplatten wesentlich und macht sie für die Benutzer komfortabler denn je.



